meri uhlig

SPD-Landtagskandidatin Meri Uhlig

Pressemitteilung der Karlsruher SPD-Landtagskandidatin Meri Uhlig

Meri Uhlig (SPD-Landtagskandidatin Wahlkreis Karlsruhe-West) weist CDU-Forderung nach Abschaffung des Integrationsministeriums zurück Nachdem die bisher vordringliche Aufgabe der Unterbringung der in Baden-Württemberg ankommenden Flüchtlinge mittlerweile gut gelingt, fordert die Landtagskandidatin der SPD für den Wahlkreis Karlsruhe West, Meri Uhlig, dass Asylbeweber vom Tag der Antragstellung an Möglichkeiten erhalten, sich zu integrieren. „Schutzsuchende, die auf eine unbestimmte Zeit in Deutschland bleiben werden, brauchen eine Lebensperspektive. An vorderster Stelle stehen dabei Wohnen, Sprache, Bildung und Arbeitsmarkt. 2016 muss zum Jahr der Integration werden“, so Meri Uhlig. Gute Chancen dafür sieht sie gerade in Baden-Württemberg. „Die SPD hat mit der Schaffung eines eigenständigen Integrationsministeriums das Thema vom Rand ins Zentrum der Landespolitik gerückt. Wir haben im Gegensatz zu allen anderen Bundesländern ein eigenständiges Integrationsministerium, das sich langfristig weiterentwickeln soll. Durch diese Kompetenzbündelung im Integrationsministerium kann ein Gesamtkonzept erarbeitet werden, das die Rahmenbedingungen in Baden-Württemberg berücksichtigt.“

Mit Blick auf das Regierungsprogramm der CDU findet sie es unverantwortlich, dass die CDU das Integrationsministerium abschaffen will. „Das ist der falsche Weg. Das Gelingen von Integration ist von herausragender Bedeutung für die Zukunft unseres Landes. Über ein Viertel der Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg haben einen Migrationshintergrund – wir sind ein Einwanderungsland“, so Meri Uhlig.
Integration bedeutet für Uhlig auch, dass sich Zugewanderte an die hiesige Gesellschaft anpassen. „Wir haben Erwartungen an die Menschen, die zu uns kommen und müssen diese teilweise unausgesprochenen Erwartungen aber auch kommunizieren.“ Uhlig schlägt den Einsatz von Kulturmittlern und Patenprojekte vor. Auch das müsse in ein Gesamtkonzept einfließen, so Uhlig, „denn die Zugewanderten müssen nicht nur unsere Sprache neu lernen, sondern auch unsere Kultur kennen lernen. Dabei finde ich es sehr wichtig, dass wir diese Aufgabe nicht einfach auf die Ehrenamtlichen abwälzen.“

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