Wer krank ist, braucht Nähe, Hilfe und Würde, nicht Bürokratie

In der Gesundheitspolitik muss die Würde der Menschen im Mittelpunkt stehen, in der keiner monatelang auf Facharzttermine oder Operationen warten oder Angst vor dem Alter haben muss, weil die Pflege unbezahlbar ist.

Doch nirgendwo in Deutschland müssen Menschen in der stationären Pflege mehr zuzahlen als in Baden-Württemberg.

Um das zu ändern, muss das Land endlich wieder Verantwortung für die Förderung und Investitionskosten von Pflegeeinrichtungen übernehmen. Wir haben den höchsten Fachkräftemangel bei den Pflegefachkräften.

Anders als in anderen Bundesländern ist die Ausbildung in Therapieberufen in Baden-Württemberg kostenpflichtig. Bei psychischen Erkrankungen fühlen sich die Menschen alleine gelassen und sind unterversorgt. Gerade dieses Thema möchte ich enttabuisieren!

Ich setze mich ein für:

  • ein sozialversicherungspflichtiges Gehalt für pflegende Angehörige
  • die flächendeckende und krisenfeste Krankenhausversorgung, u.a. durch die
  • Steigerung der Investitionsmittel und die Förderung der Geburtshilfe
  • die flächendeckende ambulante und psychiatrische Versorgung
  • kostenlose Ausbildung von Therapieberufen
  • Stärkung der ambulanten und stationären Hospize
  • eine Suchtprävention, die auch legale Drogen einbezieht
  • Gesundheitscoach für den Stadtteil: Unterstützung bei der Prävention, Förderung der Selbstständigkeit und ganzheitliche Gesundheitsberatung