Bildung und psychische Gesundheit
Bildung ist kein Kostenfaktor, sondern eine Investition.
Ich kämpfe für Kitas und Schulen, die Kinder und Jugendliche stark macht – nicht müde. Für ein Bildungssystem, das nicht krank macht – sondern gesund hält. Für eine Politik, die Zukunft gestaltet, Chancen schafft und junge Menschen schützt.
Unsere Kinder verdienen eine Schule, die ihnen Wissen gibt – und gleichzeitig den Halt, den sie brauchen, um ihren eigenen Weg zu gehen. Unsere Kinder sollen stark und selbstbewusst aufwachsen.
Alle meine Forderungen sind erprobt: andere Länder gehen hier längst voran! Erfolgreiche Länder behandeln auch mentale Gesundheit wie Lesen und Schreiben, als Grundkompetenz. Baden-Württemberg darf nicht zurückbleiben.
1. Für eine Schule, die stärkt – nicht überfordert
Unsere Schulen müssen Kinder und Jugendliche nicht nur auf Prüfungen vorbereiten, sondern auf das Leben. Bildung bedeutet mehr als Wissen – sie bedeutet Persönlichkeitsentwicklung, soziale Kompetenz und psychische Stabilität.
Ich setze mich für eine Schule ein, die alle erreicht – nicht nur die Leistungsstärksten. Eine Schule, die fördert statt aussortiert. Eine Schule, die Beziehung vor Belehrung stellt und den Menschen in den Mittelpunkt rückt.
Orientiert an modernen bildungspolitischen Ansätzen brauchen wir ein Bildungssystem, das Vielfalt nicht als Problem sieht, sondern als Realität. Eine Schule, die individuell unterstützt, soziale Unterschiede ausgleicht und echte Chancengerechtigkeit ermöglicht. Schule ist Teamarbeit.
Meine Forderungen für eine moderne Bildung und Schule:
- Projektorientierter und alltagsnaher Unterricht – z. B. Finanzbildung, Zeitmanagement, Debattieren und lebenspraktische Fertigkeiten, um Kinder auf die Herausforderungen des Alltags vorzubereiten.
- Frühzeitige Förderung statt Aussortieren, um alle Schülerinnen und Schüler individuell zu unterstützen.
- Strukturelle Rahmenbedingungen verbessern: kleinere Klassen, Ganztagsschule, weniger Notendruck.
- Multiprofessionelle Schule: Schulsozialarbeit, Schulpsychologen, Sonderpädagogen, IT-Support
- Kostenloses Mittagessen in der Schule
Wie es ist und wie es sein sollte im Überblick:
| Alte Schule | Moderne Schule |
|---|---|
| Frontalunterricht | Lernbegleitung |
| Stofflernen | Kompetenzentwicklung |
| Einheitstempo | Individualisierung |
| Kontrolle | Vertrauen |
| Auslese | Förderung, Coaching und Mentoring |
| Technik (Digitalisierung) als Ziel | Technik (Digitalisierung) als Werkzeug |
2. Mentale Gesundheit gehört in den Lehrplan
Lernen kann nur gelingen, wenn junge Menschen sich sicher, gesehen und ernst genommen fühlen. Deshalb ist mir die seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ein zentrales Anliegen.
Psychische Belastungen nehmen zu – doch in der Schule wird dieses Thema bisher zu oft übergangen. Das muss sich ändern. Mentale Gesundheit darf kein Tabuthema sein. Sie muss fester Bestandteil von Bildung werden. Denn hier erreicht man alle Kinder und Jugendlichen.
Meine konkreten Forderungen:
- Feste Schulpsychologen und Sozialarbeit an jeder Schule – präventiv und nicht nur bei Krisen
- Ein eigenes Unterrichtsfach „Mentale Gesundheit & Lebenskompetenz“ – mit Themen wie Stressbewältigung, Selbstwert, Konfliktlösung, Achtsamkeit und digitalen Kompetenzen.
- Lehrkräfte in psychischer Gesundheit und individueller Unterstützung fortbilden – damit sie Belastungen erkennen und Kinder stärken können.
- Digitale und niederschwellige Angebote für psychische Gesundheit und Beratung.
3. Mentale Gesundheit auch außerhalb der Schule
Kinder und Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich ausprobieren, bewegen und Selbstwirksamkeit erleben können. Deshalb setze ich mich auch für außerschulische Angebote ein:
- Offene Sport- und Kulturangebote wie Skaten, Calisthenics, Klettern, Kampfsport oder Tanz sowie kostenlose Proberäume. Landesförderung von Gemeinschafts-Projekten wie „Bauen von Skate-anlagen“ – gezielt zur Förderung von Selbstvertrauen, Teamfähigkeit und Eigenverantwortung.
- Mentoring-Programme: Ältere Jugendliche begleiten Jüngere und vermitteln Kompetenzen wie Konfliktlösung und Eigeninitiative. Diese Programme sollen fest in den Schulalltag integriert sein.
- Digitale Angebote und Onlineberatung für Achtsamkeit, Resilienztraining und niederschwellige Hilfe.
Vorreiter wie Finnland, Kanada und Australien zeigen: Jugendliche, die in Schule und Freizeit gefördert werden, entwickeln Selbstvertrauen, Verantwortungsbewusstsein und Widerstandskraft – die Basis für psychische Gesundheit und ein selbstbestimmtes Leben.
4. Starke Kinder von Anfang an – Kitas, die fördern und stärken
Kitas sollen Orte sein, an denen Kinder sicher, selbstwirksam und gestärkt aufwachsen. Das gelingt nur, wenn wir Fachkräfte ausbilden, unterstützen und entlasten, psychische Gesundheit früh fördern und Kinder durch Projekte, Bewegung und Kooperation mit außerschulischen Angeboten in ihrer Persönlichkeit gestärkt werden.
Ein starkes Kita-System bedeutet starke Kinder, starke Fachkräfte und starke Familien – die beste Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft.
Meine konkreten Forderungen für Kitas:
- Gebührenfreie Kitas
- Kostenloses Mittagessen in Kitas
- Mehr Fachkräfte: Kinderpsychologen, Sozial- und Heilpädagogen und mehr Erzieher*innen einstellen – für niedrigere Gruppenstärken, individuelle Förderung und eine vertrauensvolle Begleitung der Kinder.
- Unterstützung des Kita-Personals:
- Flexible Arbeitszeiten und familienfreundliche Dienstpläne, um Beruf und Familie zu vereinbaren
- Fortbildungen in Stressbewältigung, Resilienz, Konfliktlösung und frühkindlicher Psychologie
- Supervision und Coaching für pädagogisches Personal
- Frühförderung und Prävention: Kinder mit emotionalen oder sozialen Herausforderungen früh erkennen und gezielt unterstützen.
- Kooperation mit psychologischen Diensten und Training von Erzieher*innen in psychischer Gesundheit





